Die 6 häufigsten Adwords Fehler

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AdWords
Häufige AdWords Fehler die du verhindern musst

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Abstract:

  • Den richtigen Match Type verwenden
  • Anzeigen maximale spezifizieren durch eine gute Kontostruktur
  • Zielseiten müssen immer zur Anzeige passen

Deine Todo-Liste für heute. Bist du bei allen 8 Punkten on the sunny side of life?

  1. Inkorrekte Verwendung der Match Types

Google AdWords bietet Dir die Auswahl von folgenden Match Types: 

Keyword-Option Zugehöriges Symbol Beispiel-Keyword Anzeigenschaltung bei folgenden Suchanfragen Beispielsuchanfragen
Weitgehend passend Keines mützen für frauen Inklusive Rechtschreibfehler, Synonyme, ähnliche Suchanfragen und andere relevante Varianten damenmützen kaufen
Modifizierer für weitgehend passende Keywords +Keyword +mützen für+frauen Suchanfrage enthält den modifizierten Begriff oder sehr ähnliche Varianten, jedoch kein Synonym, in beliebiger Reihenfolge mützen für frauen
Passende Wortgruppe „Keyword“ „mützen für frauen“ Wortgruppe und sehr ähnliche Varianten dieser Wortgruppe mützen für frauen kaufen
Genau passend [Keyword] [mützen für frauen] Genauer Begriff und sehr ähnliche Varianten dieses genauen Begriffs mützen für frauen
Auszuschließende Keywords -Keyword -frauen Suchanfragen, die den Begriff nicht enthalten baseball-mützen

Solltest du nur oder überwiegend Broad-Keywords verwenden hast du positiv gesehen Glück. Denn es gibt ordentlich Optimierungsmöglichkeiten. Denn mit Broad werden deine Anzeigen auf Suchanfragen ausgeliefert die weitgehend den eingebuchten Keywörtern entsprechen. Grundsätzlich empfiehlt sich eine gesunde Mischung der Match Types. Setze mehr Fokus auf Keywords, die exakt funktionieren. So hast du mehr Kontrolle und schliesst überflüssige Kosten aus. Zudem solltest du Keywords, die du dir über broad eingefangen hast auf deine negative Keywordliste setzen bzw. als ausschließendes Keyword einbuchen.

Beim Thema exact match ist folgender Hinweis wichtig: Google hat das exakt etwas „erweitert“. Keywords, die auf exact eingebucht sind werden auch bei Falschschreibweise, Signular/Plural-Formen, Wortstämme oder Abkürzungen ausgeliefert. Nett für Google, da mehr Auslieferungen und zwangsweise mehr Klicks passieren. Du solltest aber genau untersuchen, was Sinn macht. Denn auch deine Landingpage muss darauf vorbereitet sein. Daher ist es sinnvoll dynamische Zielseiten für Google AdWords zu nutzen.

  1. Du hast keine Struktur im Konto

Für die optimale Aussteuerung und bestmögliche Optimierung deiner AdWords-SEA-Kampagnen ist eine schlüssige Struktur wichtig. Nicht nur für die Übersichtlichkeit, Gebotssteuerung oder für das Reporting sondern vorallem, um deine Anzeigen maximal spezifisch auf die Keywords zu optimieren. Wenige oder besser ein Keyword, eine Anzeigengruppe, eine spezialisierte Anzeige.

  1. Deine Zielseite passt nicht zur Anzeige

Man sollte nie vergessen, dass der Anzeigentext der einzige direkte Kontakt zum Suchenden ist. Er ist der Grund, warum der User auf deiner Seite landet. Insofern ist das, was die Anzeige versprochen hat, auch das, was auf der Zielseite zu sehen sein muss.

  1. Unpassende Keyword Auswahl

Viele Onlineshop wollen zu bestimmten Begriffen gefunden werden, obwohl es für diese Keywords gar kein Suchvolumen gibt oder das Suchvolumen so hoch und der Traffic so generisch ist, dass das eigene Angebot nicht zum Suchtraffic passt.

Grundlage für die Erstellung eines guten Keyword-Sets ist daher immer die Analyse, inwiefern Produkte bzw. ein Angebot vorhanden ist und welche Volumen hinter dem jeweiligen Setup steht. Und niemals vergessen: AdWords ist ein passives Werbemittel. Orientiere dich an deinen Usern. Die Keyword-Recherche sowie die Prüfung des dazugehörigen Suchvolumens somit oberstes Gebot.

  1. Dein Tracking funktioniert nicht zuverlässig

Pi mal Daumen. Keine Gute Idee. Oder machst du auch die Augen zu, wenn du über die Strasse läufst? Conversiontracking ist ein Muss, um überhaupt optimieren zu können. Nur wer richtig trackt, kann überhaupt sein Konto richtig steuern.

  1. Schluss mit dem Egotrip – Position 1 ist nicht immer Platz 1

Eine Fehleinschätzung immer auf Position 1 stehen zu wollen. Die erste Position bedeutet zwar maximale Visibilität, aber hat auch maximale Klicks zur Folge. Ob dies mit maximalem Umsatz gleichzusetzen ist, ist in den meisten Fällen sehr zu bezweifeln. Also nicht von  der CTR blenden lassen. Der höhere Klickpreis für diese Position muss sich rentieren.

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